Dorntherapie

Die Dorn-Therapie findet Ihren Ursprung 1973 mit Dieter Dorn.
Es gab früher beispielsweise nicht wie heutzutage einen Orthopäden, Zahnarzt o.ä. Diese Aufgaben übernahmen sehr häufig sogenannte Knochenrenker (zB. ein Bauer) oder als Zahnarzt fungierte häufig auch der Schmied im Dorf.
So kam es, dass Dieter Dorn sich 1973 einen schweren Hexenschuss zuzog.
Mit starken Schmerzen machte er sich zum Knochenrenker des Dorfes auf. Der Knochenrenker, Josef Müller (ein Bauer)ließ Dieter Dorn auf einem Bein pendeln und drückte ihm zeitgleich auf die Wirbelsäule.
Dies brachte Dieter Dorn sofortige Linderung.
Begeistert von der Methode Josef Müllers machte sich nun Dieter Dorn mit großem Erfolg daran selbst Rückenschmerzen zu therapieren.
Im Gegenzug zur Chiropraktik, wird bei der Dorn-Therapie nicht mit Impulstechnik gearbeitet, sondern in der Bewegung des Patienten. Das heißt, dass sich durch Bewegung des Patienten, und zeitgleicher Fiexierung des zu behandelnden Wirbels bzw. Gelenks durch den Therapeuten, die Blockade passiv löst.
Die Dorn-Therapie wird auch sanfte Chiropraktik genannt. Dies bezieht sich jedoch nur darauf, dass keine Hebel-bzw.Impulstechnik zum Einsatz kommt. Es bedeutet jedoch leider nicht, das die Behandlun völlig schmerzfrei ist.

 

Indikationen zur Dorn Therapie können sein:
Schmerzen des Bewegungsapparates
Rückenschmerzen
Skoliosen, M. Scheuermann, M. Bechterew
Arthrosen
HWS-Syndrom
KISS-Syndrom
Knieschmerzen
Herzrhythmusstörung
M. Menière
Kopfschmerzen
Karpaltunnelsyndrom

Kontraindikationen:
relative Kontraindikation
Schwangerschaft
Hämophilie
Osteoporose
akute Entzündungen
akuter Infekt
nicht operationsbedürftige Bandscheibenvorfälle
Tumore
Gleitwirbel
absolute Kontraindikation
Frakturen
eingeschränkte Schmerzwahrnehmung
Bewusstseinsstörungen
Knochentumore, Melanome, Metastasen
Cauda-equina Syndrom

 

Reaktionen auf Behandlungen können sein:
gelegentlicher Muskelkater(durch Ausgleichen der Fehlstellung)
Schwindel
Kopfschmerzen
kleine Hämatome

Quelle und weitere Informationen finden Sie im Buch:Lehrbuch Dorn-Therapie von Olaf Breidenbach und Rebecca Erlewein