Was ist das Funktionslabor nach Schwenk?
Das Funktionslabor nach Schwenk ist ein naturheilkundliches Untersuchungsverfahren, das die klassische Harnschau um weitere Beobachtungsmethoden ergänzt.
Dabei wird der Urin unter definierten Bedingungen mit speziellen Reagenzien versetzt und erhitzt. Durch die entstehenden Farb- und Strukturveränderungen lassen sich Rückschlüsse auf verschiedene Stoffwechsel- und Regulationsprozesse des Organismus ziehen.
Ziel ist es, Hinweise auf mögliche Belastungen, Dysbalancen oder Besonderheiten im Stoffwechselgeschehen zu erhalten.
Die traditionelle Harnschau – manchmal liebevoll „Gammelpipi“ genannt
Ein weiterer Bestandteil der Untersuchung ist die sogenannte traditionelle Harnschau.
Hierfür wird eine Urinprobe über mehrere Wochen lichtgeschützt gelagert und regelmäßig beobachtet. In meiner Praxis nenne ich diese Methode mit einem Augenzwinkern gerne „Gammelpipi“.
Auch wenn die Bezeichnung etwas ungewöhnlich klingt, liefert die entstehende Entwicklung der Probe interessante naturheilkundliche Beobachtungsmöglichkeiten. Die Veränderungen von Farbe, Ablagerungen, Trübungen und Strukturen werden dokumentiert und ausgewertet.
Welche Hinweise kann die Untersuchung geben?
Das Funktionslabor nach Schwenk und die traditionelle Harnschau dienen der ganzheitlichen Betrachtung des Stoffwechsels und der Regulationsfähigkeit des Organismus.
Je nach Befund können sich Hinweise ergeben auf:
- Stoffwechselbelastungen
- Ausscheidungs- und Entgiftungsprozesse
- Regulationsstörungen des Organismus
- Pilzbelastungen
- mögliche Schwermetallbelastungen
- Hinweise auf chronische Belastungssituationen
- individuelle Stoffwechselbesonderheiten
Die Ergebnisse werden dabei immer im Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Krankengeschichte, Ihren Beschwerden und weiteren Untersuchungsergebnissen betrachtet.


